Startseite Fashion & Style Schulterfreie Brautkleider: Top oder Flop?

Schulterfreie Brautkleider: Top oder Flop?

Ein schulterfreies Brautkleid verleiht eine ganz besondere Eleganz – wahrscheinlich einfach deswegen, weil viele Frauen (und auch Männer) ein Kleid, das die Schultern frei lässt, mit einem Prinzessinnenkleid assoziieren. Doch nicht jede Frau kann ein schulterfreies Kleid tragen – wem ein solcher Schnitt steht und was Sie tun müssen, damit das Kleid auch wirklich vorteilhaft aussieht, erfahren Sie hier.

Betonte Schultern

Sie sollten sich eine Sache deutlich vor Augen halten: bei einem schulterfreien Kleid werden Ihre Schultern und Arme stark betont. Das heißt, dass Sie im idealen Fall schlanke bzw. leicht muskulöse Oberarme haben sollten. Haben Sie mit Übergewicht zu kämpfen und entsprechend eher kräftige Oberarme, sollten Sie, auch wenn es Ihnen möglicherweise schwer fällt, die Finger von einem schulterfreien Modell lassen.

Schulterfreies Brautkleid

Viele sind mitunter der Meinung, dass sich die „Problemzone Schultern“ kaschieren lässt – etwa durch eine Stola oder einen voluminösen Schleier. Dem ist leider nicht so: der Schleier weht zur Seite oder nach hinten, und schon liegen Ihre Oberarme frei. Außerdem sollen Sie sich wohl fühlen in Ihrem Brautkleid und nicht die ganze Zeit darauf bedacht sein, Ihre Schultern und Oberarme einigermaßen bedeckt zu halten.

Trösten Sie sich: Sie werden Ihr Traumkleid finden, auch wenn es kein schulterfreies Modell ist – zum Beispiel eines mit hübschen Puffärmeln oder kurzen unauffälligen Ärmeln. Möglich sind auch filigrane Ärmelchen aus Tüll oder durchsichtigem Stoff, die Ihre Oberarme umschmeicheln, ohne sie komplett zu verhüllen.

Schöne Oberarme im Handumdrehen?

Sie haben sich für ein schulterfreies Brautkleid entschieden und wollen Ihren Oberarmen nun den letzten Schliff geben? Kein Problem – und zwar mit ausreichend Sport. Leichtes Hanteltraining bzw. Kraftsport wird Ihnen helfen, Ihre Arme zu festigen und in Form zu bringen. Sie dürfen jedoch keine Wunder in kurzer Zeit erwarten – wäre es so leicht, sich schöne Oberarmmuskeln anzutrainieren, so hätte sie wahrscheinlich jeder. Beginnen Sie deswegen rechtzeitig vor der Hochzeit mit einem regelmäßigen und auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Workout; lassen Sie sich dazu im Fitnessstudio oder von einem Personal Trainer beraten.

Doch nicht nur die Form und Festigkeit Ihrer Arme und Schultern, sondern auch die Beschaffenheit der Haut auf den Oberarmen und dem Dekolleté ist ein Faktor, der bestimmt, wie gut Sie tatsächlich in einem schulterfreien Hochzeitskleid aussehen. Besonders unschön sieht so genannte Reibeisenhaut auf den Oberarmen aus – also kleine rote Pickelchen gepaart mit einer recht rauen Haut. Abhilfe schaffen regelmäßige Peelings – diese können Sie zum Beispiel günstig aus ganz gewöhnlichem Salz für den Salzstreuer und etwas Honig oder Olivenöl und Wasser selbst machen: einfach alle Zutaten miteinander in einem Schüsselchen verrühren, bis ein körniger Brei entsteht. Diesen Brei dann am besten unter der Dusche auf die Haut auftragen und diese damit abreiben.

Nach dem Peeling sollten Sie Ihre Haut gut eincremen und dabei ein wenig massieren – das sorgt außerdem für straffere Haut an den Oberarmen. Übrigens können Sie kleinere Hautunreinheiten mithilfe eines Concealers oder Make Up, das Sie auf einen Pinsel auftragen, auch auf den Oberarmen auftragen – stellen Sie dabei jedoch unbedingt sicher, dass Sie wasserfeste Produkte benutzen, die nicht auf Kleid, Schleier und Handschuhe abfärben können. Für schöne Effekte sorgt ein Bronzingpuder oder ein feiner Goldpuder, der Ihre Haut sanft schimmern lässt. Wer Angst vor Flecken auf dem Kleid hat, kann eine Bodylotion mit Goldschimmer verwenden.

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