Startseite Hochzeitsfest Hochzeitstorte – cremige Verführung oder Früchtetraum?

Hochzeitstorte – cremige Verführung oder Früchtetraum?

Zu jeder Hochzeitsfeier gehört natürlich eine opulente Hochzeitstorte: der süße Traum ist mehr oder weniger als Krönung des Hochzeitsbanketts bzw. des Hochzeitsmenüs zu betrachten. Je nach Größe der Festgesellschaft und Geschmack des Brautpaars kann die Hochzeitstorte mehr oder weniger großzügig ausfallen – sind nur 10 Personen geladen, macht es keinen Sinn, eine große mehrstöckige Sahnetorte, die niemand essen kann, aufzutischen.

Timing ist alles

Da die Hochzeitstorte eines der Highlights der Feier sein soll, kommt es in gewisser Weise durchaus auf den richtigen Zeitpunkt zum Servieren der Torte an: manche tischen das Zuckerwerk bereits im Rahmen des Sektempfangs auf, damit alle Gäste das Kunstwerk gebührend bewundern und abschätzen können, auf welch opulenten Nachtisch sie sich einstellen müssen. Hochzeitstorte Wer (nur) zum Kaffee einlädt, kann die Hochzeitstorte natürlich ebenso zu Beginn der Feier auftragen lassen, wird jedoch zu Abend gegessen bzw. findet ein Büffet statt, sollte die Hochzeitstorte gekühlt verwahrt werden und tatsächlich erst zum Dessert den Gästen präsentiert werden.

Vom Profi oder selbst gemacht?

Die meisten Brautpaare entscheiden sich dafür, einen Konditor mit der Anfertigung der perfekten Hochzeitstorte zu betrauen – sicherlich auch eine Frage des zur Verfügung stehenden Budgets. Zweifellos ist es bequemer, eine Hochzeitstorte zu kaufen, als sie selbst zu backen, und glaubt man dem Volksmund, so bringt es Unglück, wenn die Braut ihre eigene Hochzeitstorte backen muss: sinnbildlich soll das Backen dann für die nicht enden wollende Arbeit in der Ehe stehen.

Egal, ob man nun abergläubisch ist, oder nicht: wenn Sie nicht gerade eine passionierte Bäckerin sind und einiges an Erfahrung und Wissen auf diesem Gebiet mitbringen, sollten Sie lieber darauf verzichten, eine mehrstöckige verzierte Torte eigenständig zu backen. Sollte es ihr Budget tatsächlich absolut nicht zulassen, eine Konditorei zu beauftragen, so backen Sie lieber kleine Muffins bzw. Cupcakes und platzieren Sie diese auf einer entsprechenden Etagere – vor allem die Kinder sind von so einer „Hochzeitstorte“ in aller Regel begeistert.

Die Qual der Wahl

Art und Ausführung der Hochzeitstorte können ganz unterschiedlich ausfallen: klassisch ist natürlich die fünfstöckige Hochzeitstorte in verführerischem Weiß, entweder nur dezent mit einem Perlmuster o.ä. verziert, oder aber üppig mit Rosen und Blüten aus Marzipan oder Zucker besetzt. Doch es muss nicht unbedingt der Klassiker sein: je nach Jahreszeit bieten sich vielleicht auch Torten mit frischen Früchten, wie beispielsweise Erdbeeren, Himbeeren oder Kirschen an, manche Paare wählen beispielsweise auch lieber eine cremig-schokoladige Tarte, anstatt den klassischen Buttercremeturm.

Auf die Spitze getrieben

Eine klassische Hochzeitstorte wird natürlich gekrönt durch eine passende Tortenfigur: diese kann man entweder individuell von der Konditorei seines Vertrauens anfertigen lassen, oder aber man kauft, was zugegebenermaßen deutlich günstiger ist, eine vorgefertigte Tortenfigur. Wer gar keine Tortenfigur auf seiner Hochzeitstorte haben möchte, kann sie im Grunde komplett weglassen – oder aber, als möglicherweise elegantere Alternative, zu goldenen oder silbernen Initialen von Braut und Bräutigam greifen, die die Spitze des Kuchens zieren sollen.