Hochzeitsmenü – Essen für die Feier

Menü für die HochzeitDass Geschmäcker verschieden sind, zeigt sich immer spätestens dann, wenn man Gäste hat – dem einen schmeckt kein Fisch, der andere ist Vegetarier, wieder ein anderer verweigert aus religiösen Gründen gewisse Speisen. Alle Interessen unter einen Hut zu bekommen, ist ausgesprochen schwierig, wenn nicht gar unmöglich. Das Brautpaar sollte zunächst einmal eins nicht vergessen: die Hochzeit ist in erster Linie ihr Tag, das Interesse der Gäste ist zwar auch wichtig, spielt aber trotzdem eine untergeordnete Rolle.

Buffet für die Hochzeit

Es liegt beinahe auf der Hand, dass man, um Brautpaar und alle Gäste auch wirklich zufrieden stellen zu können, ein Buffet anbietet, anstatt einer festen Menüfolge. Der Vorteil: bei einem Buffet kann sich jeder Gast das aussuchen, was ihm schmeckt, und aufgrund der Vielfalt der Speisen dürfte auch garantiert für jeden das Passende dabei sein, sodass niemand hungrig nach Hause gehen muss. Die Meinung, dass ein Hochzeitsbuffet ein wenig rustikaler ist, als ein Hochzeitsmenü, ist ebenso weitverbreitet wie falsch: auch ein Buffet lässt sich sehr edel und elegant auslegen.

Ein Buffet bringt eine Reihe von Vorteilen mit sich: die Möglichkeiten zur Dekoration sind quasi unbegrenzt, außerdem ist ein Buffet in aller Regel deutlich günstiger, als ein festes Menü – das liegt einfach daran, dass man bei einem Buffet auch zusätzlich weniger kostspielige Speisen anbieten kann, die schnell satt machen. Dazu gehören Brot bzw. Baguette, Suppe, Salate etc. In jedem Fall macht es jedoch Sinn, dass das Angebot der Speisen auf die jeweilige Saison abgestimmt wird – eine kräftige Kürbissuppe beispielsweise möchte niemand im Hochsommer essen, und Tomaten mit Mozzarella und Basilikum passt eher in den heißen Sommer, als in den Winter.

Menüfolge

Soll es tatsächlich ein Hochzeitsmenü werden, das vorbestellt und für alle Gäste festgelegt wird, so macht es in aller Regel Sinn, das Menü einmal im Vorfeld Probe zu essen: schmeckt alles so, wie Sie es sich vorgestellt haben? Auf dem Papier liest sich vieles anders, als es letztendlich schmeckt. Auch fällt vielen die Wahl zwischen einem Fischgang und einem Fleischgang schwer – und beides in die Menüfolge aufzunehmen, kann sich nicht jeder leisten. In Amerika ist es üblich, dass bereits im Rahmen der Einladungen bzw. der Rückantwort darum gebeten wird, dass sich die Gäste für einen Fischgang oder einen Fleischgang entscheiden – eine Sache, die sich in Europa bzw. in Deutschland bislang nicht wirklich durchsetzen konnte.

Wein und Champagner

Die Auswahl des richtigen Weins kann schon einmal Kopfzerbrechen bereiten – grundsätzlich gilt natürlich: alles was schmeckt, ist auch erlaubt, was jedoch nicht bedeutet, dass Sie zum Fischgang einen Rotwein aussuchen sollten. Sofern Sie sich selbst eingestehen müssen, keine Ahnung von Wein zu haben, lassen Sie sich auf jeden Fall gut beraten und kaufen Sie nicht einfach irgendeinen Wein. Begeben Sie sich am besten zu einem Weinhändler, der Ihnen mit seinem Fachwissen weiterhelfen kann, und kaufen Sie nicht im Supermarkt bzw. Getränkemarkt, wenn Sie nicht genau wissen, welchen Wein Sie möchten.

Zum Anstoßen bzw. als Appero muss es nicht unbedingt ein edler Champagner sein – genauso schön ist ein Crémant, beispielsweise ein Crémant d‘Alsace oder ein Crémant de Loire. Es handelt sich dabei um Schaumwein von Champagnerqualität, der außerhalb der Champagne angebaut wird und sich deswegen nicht mit dem Namen „Champagner“ zieren darf, geschmacklich und qualitativ seinem großen Bruder aber in nichts nachsteht und dafür deutlich günstiger ist.